
Gitarrist Titus Waldenfels, bekannt auch ohne Funk & Fernsehen durch seine Arbeit mit Embryo, Monty Waters, den Storyville Shakers und seiner eigenen Gruppe Eurofälscher in einer bisher selten gehörten Besetzung. Das im Jazz übliche Spiel in wechselnden Gruppierungen erzeugte den Wunsch, einmal mehrere der allesamt häufig engagierten Bassisten gemeinsam auf einer Bühne zu sehen und so ihre Eigenheiten und individuellen Stärken im Kontrast zu hören. Die drei hervoragenden Meister am Kontrabass sind: Gary Todd aus Syracuse, USA, der in seiner 40-jährigen Karriere mit Stan Kenton, Woody Hermann, Wolfgang Dauner, Udo Jürgens und unzähligen anderen zusammenarbeitete; Tiny Schmauch (www.tiny-schmauch.de), einer der rührigsten Musiker des Allgäus, als Spieler wie als Organisator; Klaus Füger aus Augsburg, virtuoser Musiker und im Nebenjob Chefarzt in Ravensburg. Dazu Titus Waldenfels, der an der Gitarre und verwandten Saiteninstrumenten die Aufschläge machen, also durch das Repertoire bestehend aus Jazzkompositionen, Berliner Liedern und Blues führen wird. Das Zusammenspiel der Instrumente ist spontan, immer auf Ensemblespiel und Zusammenklang der 18+ Saiten ausgerichtet, der Klang pianissimo bis lawinengefährdend.
Durch Embryo lernte T.W. Monty Waters kennen, mit dem er seitdem im Duo
spielt und Deutschland, Spanien, Italien, die Slowakei, Polen und Ungarn
bereiste. Das Duo spielte auf der Mittelmeer Jazzcruise 2003, gemeinsame
Auftritte mit den dort auch auftretenden Musikern Paul Kuhn, Charlie
Antolini und der Mojo Blues Band aus Wien. 1997 legte T.W. an der
Ludwig-Maximilians-Universität München die Magisterprüfung in
Musikwissenschaften und Germanistik ab. 1998/99 unterrichtete er Gitarre am
Freien Musikzentrum München. Seit Beendigung der Unterrichtstätigkeit 2000
arbeitet T.W. ausschließlich als Musiker und bestreitet in
unterschiedlichsten Besetzungen um die 250 Auftritte im Jahr in
verschiedenen Gegenden und Ländern. 2001 wurde T.W. Mitglied der Storyville
Shakers, einer Familyband aus Freising bei München, die sich seit 30 Jahren
dem New Orleans Jazz verschrieben hat und lernte in dem Zusammenhang
Tenorbanjo. Jährliche Tour mit den Storyville Shakers & Leroy Jones, als
Stargäste dort auch dabei: Charlie Gabriels, Herbert Hardesty, Teedy Boutté,
Gerald French, Bunchy Johnson. Zahlreiche Festivalauftritte in Davos,
Ascona, Kempten, Wendelstein. Und ein wenig Sternenstaub bei gemeinsamen Jam
Sessions mit Red Holloway, Plas Johnson, David Paquette, Bobby Durham, Brian
Auger, Abi Wallenstein. Ebenfalls 2001 begann T.W., in Irish Pubs zu
spielen, Blues, Rock’n Roll, Country, und fügte aus diesem Anlass seinem
Instrumentarium Lap Steel und Mandoline hinzu. Bei Tourneen und Gastspielen
in der Slowakei, Tschechien, Ungarn und Italien Zusammenarbeit mit
Landesfürsten wie Peter Lipa (SK), Jozef Dodo Šošoka (SK), Imre Kösegi (HU),
Renzo Ruggieri (I). Mitwirkung beim Odeon Tanzorchester, der
Musicalproduktion ‚Die drei von der Tankstelle’ (mit der wunderbaren Musik
von Werner Richard Heymann), der phantastischen texanischen Countrylady Kim
Carson, Alessandro de Santis (CD roma termini, mit Joe Kienemann). Immer
wieder the real blues mit dem Pianisten Christian Rannenberg aus Berlin, den
singenden Ladies Jeanne Carrol, Angela Brown, dem Schlagzeuger George
Greene, dem Saxophonisten Eddie Taylor, dem Bassisten und Sänger Aron
Burton. Und so rollt der Wagen weiter... Einige weitere erwähnenswerte
Boxenstopps: Kurzes musikalisches Zusammentreffen mit der Sängerin Inge
Brandenburg kurz vor Ihrem traurigen Tod. Kurzes Zusammenspiel mit Nick
McCarthy vor seinem Aufbruch ins Land des Superstars mit Franz Ferdinand.
Kurzes Kennenlernen des Jazz der Sinti und Roma mit Dany Weiss (g,
Osnabrück), Traubeli Weiss (g, München), Willy Horvarth (dr, Wien).

|