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Thomas de Lates



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Hommage an einen der größten Jazzkomponisten Amerikas: Billy Strayhorn, geboren vor 100 Jahren, war bei Duke Ellington über 25 Jahre lang Hauskomponist und Chef-Arrangeur. Jedoch hielt sich dieser „Mozart des Jazz“ stets im Hintergrund und blieb daher dem breiten Publikum weitgehend unbekannt. Viele seiner Werke wurden sogar irrtümlicherweise Dukes Urheberschaft zugeordnet – so auch die Erkennungsmelodie von Ellingtons Bigband „Take The A-Train“.

 

William Thomas „Billy“ Strayhorn war zweifellos einer der faszinierendsten Musiker der Jazzgeschichte: Als Afroamerikaner (geboren 1915) blieb ihm die klassische Konzertpianisten-Karriere verwehrt. Durch sein offenes Schwulsein sowie sein Engagement in der Bürgerrechtsbewegung lebte er mit hohem persönlichem Risiko – verschärft von exzessivem Suff und Kettenrauchen, so dass er mit 52 Jahren ein tragisch frühes Ende fand.

 

Eindrucksvolles Beispiel seiner Genialität ist „Lush Life“ – zuweilen auch als „das einzige amerikanische Chanson“ bezeichnet. Von Strayhorn mit 15 Jahren geschrieben, der in seiner Heimatstadt Pittsburgh schon als Schüler musikalisch höchst erfolgreich war. Ein extrem anspruchsvoller Song und zugleich eine beklemmend visionäre Vorwegnahme seiner tragischen Alkoholikervita.

 

Dieses Konzert ist den schönsten Songs von Billy Strayhorn gewidmet,

gesungen von Thomas de Lates,

begleitet von Andy Lutter (piano); Thomas Hauser (bass); Sunk Pöschl (drums)

 

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