J.I.M.
Das Jazzfest
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WAS MACHT EIGENTLICH

 

 

 

 

10 zeitlose Fragen an


Sunk Pöschl

Wie geht es dir?

Das ist die provokanteste Frage, die man jedem freien Künstler stellen kann. Entsprechend habe ich sie mir heute noch nicht gestellt. Verhältnismäßig geht’s mir dennoch gut (ohne eines zu haben).

Was machst du eigentlich beruflich?

Ich bin seit rund 30 Jahren Jazzschlagzeuger, war in ganz Westeuropa auf Tournee und arbeite daran, Spaß und Geldverdienen in Einklang zu bringen.

Welche Leute möchtest du mit deiner Musik erreichen?

Man spielt letztlich sowieso für die Leute, die Deine individuelle Energie erspüren. Wenn man dann mit verschiedenartigsten Künstlern und Individualisten aus der ganzen Welt zusammen kommt, ist das der Punkt, der mich schon seit meiner Jugend gereizt hat.

Was sind deine nächsten Ziele?

Weiter „schöne“ CD’s aufnehmen und Konzerte geben.

In welchem Zustand befindet sich die Münchner Jazzszene?

In einem regenerativen Prozess von „Young Lions“ mit „Old Lions“.

Mit wem wolltest du immer schon mal spielen?

Jazzweltpolitisch wäre Keith Jarrett die Nummer 1, zumal ich mich als Piano-Trio-Schlagzeuger extrem wohl fühle (4 Jahre Dave Burrell, 8 Jahre Paul Grabowsky, Peggy Stern, Chris Neville, Leonard Chizhik und nicht zuletzt 20 Jahre mit Andy Lutter). Aus der Münchner Szene fehlt mir noch Christian Elsässer und David Gazarov, der mich einst nach einer Vogler-Session in englischer Sprache ansprach und fragte, wo ich denn lebe. Tja.

Welche historische Persönlichkeit möchtest du gerne treffen?

Miles Davis.

Was ist dein Lieblingsgericht?

Das Bundesverfassungsgericht, weil es auf den Einspruch eines einzigen Bürgers den Steuerfreibetrag der Höhe der Sozialhilfe angeglichen hat. Aber Ernst beiseite. Spaghetti mit Scampi in Zitronen-/Kapernsoße.

Bringt dich der Jazz den Frauen näher?

Den „Ich-habe-das-Wort-Jazz-gelesen-das-hat-mir-schon-gereicht“-Typ Frau vernachlässigt, ist dies auf das restliche ca. 1% Frau zutreffend.

Was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Keine Musik, sonst wollte ich wieder allzuschnell nach München/Berlin/Barcelona zurück, um selber Musik zu machen.