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"...Melanie Bong ist keine, die großes Tamtam macht beim Singen.
Muss sie auch nicht. Ihre warme Stimme ist voller Passion und Eleganz..."
(Christoph Giese, Jazzthetik, Februar 2006)
Melanie Bong
Studiert hat Melanie Bong bei einigen der größten und bekanntesten Jazzsängerinnen und Sänger Amerikas. Sheila Jordan, ihre erste und wichtigste Lehrerin, Ex-Frau von Duke Jordan, ist eine der letzten großen Jazzsängerinnen der Generation Charly Parker und Dizzy Gillespie. Auch Andy Bey, eine Jazzlegende, zählte zu ihren Lehrern, wie auch Jay Clayton, die u.a. mit Bobby McFerrin zusammengearbeitet hat. Doch Mark Murphy ist vielleicht der bekannteste Name unter ihren Lehrern. So schrieb Josef Engels für "Die Welt" anlässlich Melanies erster CD-Veröffentlichung 2002:
"...Mark Murphy, der größte unter den sträflich geheim gehaltenen Vokal-Stars des Jazz, sagt über die Tochter eines Zigeuners und einer Preußin: 'Melanie Bongs Songs sind genauso klangvoll und originell wie ihr Name'. Dem ist nichts hinzuzufügen..." (Josef Engels, Die Welt, 25. Juni 2002)
Während ihrer Studienzeit in Graz ergab sich für Melanie die Möglichkeit einer ersten Reise nach New York. Die Metropole faszinierte sie so sehr, dass sie spontan ein Zimmer in Brooklyn mietete, um so viel Zeit wie möglich in der New Yorker Jazzszene zu verbringen. Sie lernte bei Musikern, wie etwa bei dem Bassisten und Exmann Ella Fitzgeralds Ray Brown oder bei Trompetengenie Wynton Marsalis. In dieser Zeit lernte Melanie die brasilianische Pianistin Liliana Bollos, sowie den Gitarristen Fernando Corrêa kennen. Diese Freundschaft erschloss ihr eine neue musikalische Welt.
"Ihrem "Gypsy Dream" träumt Melanie "Ziwala" Bong nach, und erweist sich dabei einmal mehr als ausgezeichnete Sängerin, die Timing, Phrasierung, Dynamik und Ausdruck sehr genau zu dosieren weiß, die Wärme mitbringt und ein Gefühl für gute Geschichten..."
(Tobias Böcker, Jazzpodium, März 2006)
Schon früh hatte Melanie immer wieder das Glück, mit vielen MusikerInnen und Formationen der internationalen Jazz-Szene zu arbeiten, was sie bis heute nie aufgegeben hat. Die Namen dabei reichen von Deutschlands Ausnahme-Saxophonisten Johannes Enders über den schweizer Powerschlagzeuger Charly Antolini sowie das russische Klavierwunder David Gazarov bis hin zum amerikanischen Bassisten David Friesen und einem der bekanntesten Jazzpianisten Japans: Hiroshi Minami. Mit Minami absolvierte Melanie im Frühjahr 2004 ihr Japandebut derart erfolgreich, dass sie eine Einladung zur Weltausstellung 2005 in Japan erhielt. Ihr Auftritt bei der Weltausstellung im Frühjahr 2005 löste begeisterte Kritiken aus.
Schon mit ihrer ersten eigenen CD Fantásia erregte Melanie Bong die Aufmerksamkeit der Fachpresse:
"...Daraus gestaltet sie mit ihrem warmen Timbre, dieser manchmal leicht rauchigen Stimme, wunderbar atmosphärische Jazz-Pop-Perlen, die sie mit Herz und Blut füllt und die runtergehen wie Öl." (Christoph Giese, Jazzthetik, Juni 2002)
"...Wenn Bong in 'What? Where? Why?' singt: 'a dream gets born with each new dawn and yet it's meant to die', dankt ihr der Hörer dafür, dass sie ihren Traum nicht hat sterben lassen und bis 'Fantásia' weiter verfolgt hat. Ihr Lehrer Mark Murphy fand die richtigen Worte: 'Musical beauty flows in and out this lovely persona' - kein Widerspruch". (Thorsten Meyer, Jazzpodium, Juli/August 2002)
"...Der österreichische Pianist Fritz Pauer und der deutsche Saxophonist Johannes Enders garantieren obendrein, dass auch die Musik hält, was die bemerkenswerte Sängerin verspricht."
(Reinhard Köchl, Jazzthing, Februar 2006)
Mit ihrer aktuellen CD Gypsy Dream schließt Melanie direkt an ihre bisherigen Erfolge an. Doch mit einem Unterschied: Diesmal rückt neben ihrer Leistung als Komponistin und Arrangeurin die Größe ihrer Stimme noch weiter in den Vordergrund. Die Presse ist begeistert, doch auch die mitwirkenden Musiker erhalten besondere Zustimmung. So ist beispielsweise der in Österreich ansässige Weltklasse-Pianist Fritz Pauer zu nennen. Er verzaubert seine Hörer nicht nur durch die Magie seines Spiels, einige Arrangements zur Aufnahme stammen auch von Pauer. Und mit Johannes Enders (GER) am Tenorsaxophon, Christian Diener (GER) am Kontrabass und Rick Hollander (USA) am Schlagzeug könnte die klassische Formation wohl kaum hochkarätiger besetzt sein. Hierzu Stimmen einiger Jazz-Fachmagazine:
"...wenn dann, wie auf dieser Platte, noch ein Fritz Pauer sensibel in die Klaviertasten greift, ein Johannes Enders mit viel Emotionen in sein Saxofon bläst oder ein Rick Hollander für nie aufdringlichen Antrieb auf dem Schlagzeug sorgt, kann das Endprodukt eigentlich nur von so edler Güte sein, wie Gypsy Dream das letztendlich auch geworden ist." (Christoph Giese, Jazzthetik, Februar 2006)
"...Mit Johannes Enders, ts, Fritz Pauer, p, Christian Diener, b, Rick Hollander, dr, und Gast Nino Mureskic, perc, hat sich die Lady einer ausgezeichneten Begleitcrew anvertraut, die in leiser Empathie eine Stimme unterstützen, die sanfte Melancholie und reife Kraft zugleich enthält." (Tobias Böcker, Jazzpodium, März 2006)

Roman Schwaller, geboren am 18. Januar 1957 in Frauenfeld/ Schweiz, gilt laut Reclams Jazzführer “als einer der profiliertesten europäischen Vertreter seines Instrumentes”. Schwaller arbeitete mit Musikern wie Klaus Weiss, Dusko Goykovich, Joe Haider, Charly Antolini, Dizzy Gillespie, Carla Bley, Buster Williams, Art Farmer, Horace Parlan, Mal Waldron, Isla Eckinger, Fritz Pauer und Conte Candoli. Von 1979 bis 1989 war er Mitglied im Vienna Art Orchestra und von 1990 bis 1993 erster Tenorsaxophonist in der Big Band des Norddeutschen Rundfunks. Eigene Projekte wie den „Three Generations of Tenorsaxophone“ mit Johnny Griffin und Sal Nistico (1985 und 1987), Sextett mit Mel Lewis (1987), Quartett mit Jimmy Cobb (seit 1996), Nonett (2001) und Sextett (seit 2005) haben ihm weltweit grosse Anerkennung eingebracht. Als erster Schweizer und einer der wenigen Europäer überhaupt spielte er im April 1999 eine Tournee mit dem Count Basie Orchestra unter der Leitung von Grover Mitchell. Schwaller ist Initiator und künstlerischer Leiter des alle zwei Jahre stattfindenden „generations – Internationales Jazztreffen Frauenfeld“. Sein Wirken wurde geehrt mit dem Kulturförderpreis der Landeshauptstadt München 1985, „Stern des Jahres“ der Münchner Abendzeitung 1987, dem Thurgauer Kulturpreis 1990 und dem Anerkennungspreis 1999 seiner Heimatstadt Frauenfeld. Roman Schwaller lebt in Frauenfeld und München und sein Schaffen ist auf 62 Jazzproduktionen (Schallplatten und CDs) dokumentiert. 
Fritz Pauer - der österreichische Jazz-Pianist und zugleich auch der "stillste". Fritz hat die Entwicklung des österreichischen Jazzpianos am meisten beeinflusst, wie kein anderer hat er internationale Erfolge mit den ganz großen Kollegen aus aller Welt gefeiert und er ist trotzdem einer der umgänglichsten und mit keinerlei Allüren behaftete Musiker.
1960-62 arbeitete Fritz Pauer mit Hans Koller, 1962-68 in Berlin mit eigenem Trio als Begleitmusiker von Art Farmer, Leo Wright, Carmell Jones, Don Byas, Dexter Gordon und anderen. 1968 ging er nach Wien zurück und spielte im Erich Kleinschuster Sextett. Pauer war seit 1970 Mitglied der ORF-Radio- Big Band. Daneben leitete er ein eigenes Trio und beteiligte sich 1973 an Georg Gruntz' Piano Conclave.
Er spielte unter anderem mit Ray Brown, Jay Clayton, Dexter Gordon, Jonny Griffin, Friedrich Gulda, Carmell Jones, Sheila Jordan, Erich Kleinschuster, Hans Koller, Red Mitchell, Mark Murphy und Joe Zawinul.
Heute ist Fritz Pauer an der Musikhochschule in Graz als Korrepetitor tätig, dazwischen unterrichtete er auch einige Jahre an der Swiss Jazz School in Bern.
"...Wenn dann, wie auf dieser Platte, noch ein Fritz Pauer sensibel in die Klaviertasten greift, ein Johannes Enders mit viel Emotionen in sein Saxofon bläst oder ein Rick Hollander für nie aufdringlichen Antrieb auf dem Schlagzeug sorgt, kann das Endprodukt eigentlich nur von so edler Güte sein, wie 'Gypsy Dream' das letztendlich auch geworden ist." (Ch.Giese, Jazzthetik 02/06)

Bill Elgart
Drummer, geb 11.9.1942 in Chambridge, Mass., USA
Mit seinem subtilen Spiel knüpft Bill Elgart vor allem an Tony Williams und Paul Motian in, deren Errungenschaften er verinnerlicht und zu einer eigenen Sprache weiterentwickelt hat. Er kommentiert und umspielt den Beat, webt Komplementärrhythmen ein und gliedert seine Filigranarbeit durch eine äußerst differenzierte Dynamik. Vor allem die Besen setzt er meisterlich ein. Schon sein Plattendebüt "Mr. Joy» (1966) mit Paul Bley und Gary Peacock ließ stilistische Eigenständigkeit erkennen.
Bill Elgart studierte am Berkle College in Boston und hatte daneben Privatunterricht bei Alan Dawson und lernte auch "on the street". Er spielte zu jener Zeit mit Sam Rivers und Mike Mandel, in New York dann mit Paul und Clara Bley, mit Roswell Rudd und John Tchicai im Iegendären New York Art Quartet und in Los Angeles dann auch mit Rock-Gruppen. Mit Tom van der Geld kam der Schlagzeuger 1976 nach Europa, wo eine zweite Heimat fand. In Salzburg etabliert, arbeitete er nun u. a. mit Erich Kleinschuster, Allan Praskin, Jürgen Seefelder und dem Komponisten Peter Michael Hamel, aber bis 1981 auch weiterhin mit Tom van der Gelds Gruppe Children At Play, an deren Einspielungen "Patience" (1977) und "Out Patients" (1980) er beteiligt war.
Mit Peter O'Mara und Wayne Darling gründete er das Trio "SunDial", das "SunDial" (1985), "IIIiad" (1986), "O'Mara-Darling-Elgart" (1987) und 1990 ein Album mit Kenny Wheeler als Gast herausbrachte. Bill Elgart, der seit 1986 in Ulm lebt, seit 1990 am Hermann Zilcher-Konservatorium Würzburg unterrichtet und zugleich als Theatermusiker an den Münchner Kammerspielen ist, hat an Aufnahmen von Marion Brown, Leszek Zadlo ("Breath", 1 989), Manfred Bründl ("Aisha", 1991), Kenny Wheeler, Carlo Mombelli, Charlie Mariano, Arrigo Cappelletti, Franco D'Andrea, Wolfgang Lackerschmidt, Claudio Fasoli (u.a. "Tributes", 1994), Sigi Finkel, Paolino Dalla Porta und an amerikanischen oder europäischen Tourneeprojekten von Tim Berne, Barre Philipp, Eddie Gomez, Conny Bauer, David Friedman, Matthias Schubert und Eric Watson mitgewirkt. Mit Letzterem und John Lindberg nahm er 1992 das Trio-Album "The Fool School" auf. "A Life" ist der Titel einer Solo-Einspielung von Bill EIgart. Auch an zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen war er beteiligt.
Der Bassist - PETER CUDEK ist noch sehr jung und aus der Slowakei. Studiert im Moment bei Paolo Cardoso am Kons. er ist ein grosses Talent. Mehr gibts zu ihm noch nicht zu sagen.

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