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Hannes Beckmann (Komponist/Geiger)

als einen der „weltbesten Jazzgeiger, der wie ein Derwisch seine Saiten bearbeitet“ (Süddeutsche Zeitung) bezeichnet ihn die Presse. Von „beeindruckender Virtuosität“ spricht das rororo Jazzlexikon. Beckmann studierte Violine in Düsseldorf, sowie Komposition und Jura in München. Er spielte zunächst in Swingbands der Familien Reinhardt und Weiss - gleichzeitig interessierte er sich für avantgardistische Violin-Literatur. Mit seiner 1972 gegründeten afrobrazilian Jazz-Band "SINTO" gab er bis 1985 mehr als 1800 Konzerte in West und Osteuropa und Japan. 1985 gründete er das "HANNES BECKMANN QUARTETT".

Etwa seit dieser Zeit beschäftigte er sich auch sehr stark mit der Umsetzung osteuropäischer Folklore in seinen Kompositionen. Neben rund 120 Songs und Instrumentals schrieb er in der letzten Zeit verstärkt Ernste Musik, die bisher ihren Höhepunkt fand in Aufführungen seiner "EUROPÄISCHEN SUITE" oder des Ethno-Zyklus „CANTO MIGRANDO“ durch das von ihm gegründete "PHILHARMONISCHE-JAZZ-ORCHESTER", das u.a. Streicher der "MÜNCHNER PHILHARMONIKER" und seine Studenten sowie eine professionelle Jazzmusiker-Section vereinigt. Im Auftrag des Kultusministeriums bereitete er eine Aufführung dieses Projekts mit Profis, Schülern und Studenten für das Kulturprogramm der Fussball WM 2006 vor und konzertierte mit diesem Werk open air als bisher einziges Orchester außer den Münchner Philharmonikern vor der „Feldherrn Halle“ auf dem historischen Odeonsplatz in München oder auch zur 850 Jahrfeier der Stadt München im Juli 2008 auf dem eigens dafür komplett für den Verkehr gesperrten Karlsplatz/Stachus.

Ebenfalls präsentiert er interdisziplinäre Projekte, z. B. mit bildenden Künstlern wie „Kreuzwegstationen“ mit Caesar W. Radetzky, die in einer Neufassung am 1.4.07 in Dieter Dorns Inszenierung mit Sunnyi Melles Rezitationen am Münchner Residenztheater uraufgeführt wurden oder „Zeitgleich“ mit Haralampi Oroschakoff.

1992 schuf er für den Generalintendanten der Bayer. Staatstheater, Prof. August Everding, die "JAZZNACHT IM PRINZ-REGENTEN-THEATER" als erste Jazzkonzert-Reihe in einem etablierten bayerischen Theater.

Seit 1995 ist er Professor für Jazz-Violine in Belgrad, seit 2001 hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater in München und leitet dort eine eigene Improvisationsklasse für Streicher.

Neben Kunstevents, die von ihm konzeptioniert und durchgeführt werden, tritt er mit verschiedenen Formationen bei internationalen Festivals und großen Kulturveranstaltungen auf.

 

 

Michael Blam (b) war Professor für Kontrabass in der Jazzakademie Belgrad und Leiter der Musikabteilung von Radio Belgrad. Neben seiner musikalischen Arbeit in der internationalen Jazzszene widmet er sich dem Kulturaustausch. Zu Hause ist er in Serbien und Israel.

 

Edgar Wilson (p)stammt aus Mozambique. Der ehemalige Gulda Schüler ist in der Welt der klassischen Musik genauso zu Hause wie im Jazz. Er lebt in München und Lissabon.

 

Josy Friebel (dr) kommt aus Rosenheim und rekrutiert sich aus den Reihen der Studenten an der HfM München, an der er seit 2008 studiert. Daneben ist er in verschiedensten Formationen tätig, u.A. mit Franz-David Baumann, Tizian Jost, Gregor Bürger und Rocky Knauer und bei Canto Migrando.

 

Karem Mahmoud (perc) stammt aus einer tunesischen Künstlerfamilie, spielt Musik seit der Kindheit u.a. Darboukah sowie andere Perkussions-Instrumente (Daff, Riqq, Zimbeln...) und absolvierte 1988 in Tunesien die Musikerprüfung als professioneller Trommler. Er lebt seit 1999 in Deutschland und arbeitet als Konzertmusiker und Trommellehrer. Bei Canto Migrando betreut und entwickelt er seit Beginn Kurse für Lehrer und Schüler in verschiedenen Schulen und Freizeitstätten.

 

Niki Kampa, Felix Weber, Ustina Dubitsky (viol) kommen aus dem von Hannes Beckmann begründeten und geleiteten Jazzprojekt für Streichinstrumente an der Hochschule für Musik und Theater München.