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Jazzfest 2018
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Luis BordaBoi AkihDusko GoykovichDas rote GrasPechlof/MedanKlausnitzerPhilipp WeissThe RiverWienert/WegeleGeisse/GoodmanJean-Marie MachadoEternal QuestVagant TrioJazzpoesie
DAS ROTE GRAS Info

Wenn eine Kapelle sich Das Rote Gras nennt, dann erwartet man etwas Besonderes – und diese Erwartungshaltung wird nicht enttäuscht. Das Rote Gras hat was von lieblichen Waldgeistern, die durchs Unterholz huschen und sich manchmal auch von einem ganz simplen Walking-Bass-Rhythmus einfangen lassen („Senfblau“). Ansonsten gehen Flöte, Klarinette, Cornet, Posaune, Gitarre, Schlagzeug und Bass aber gerne ihre eigenen Wege. Da quietscht es schon mal atonal, aber so richtig anstrengend wird diese Musik nie: zu liebenswürdig und kammermusikalisch ist der Gestus dieses Oktetts. Erinnerungen werden wach an holzbläserdominierte Ensembles von Marty Ehrlich, aber auch an die verschrobene Britishness des Penguin Café Orchestra. Letztendlich verfolgt Das Rote Gras aber seine eigene Linie und wenn dabei irgendwelche Grenzen verschoben werden müssen, wird das ganz nebenbei und im Zickzack erledigt – munter und erfrischend.

 

Rolf Thomas, Jazz thing 06/08

 

Benny Schäfer Kontrabass, Jahrgang 80, aus Geretsried bei München. Studium an der Universität der Künste Berlin bei Professor Sigi Busch sowie am

Konservatorium München bei Paulo Cardoso. Langjähriges Mitglied sowohl des

Landes- als auch des des BundesJugendJazz-Orchesters. Mitarbeit unter anderem bei Los Burritos, Das Rote Gras, Zollsound 5 und Max Frankl Trio, Konzerte und Projekte mit Peter O´Mara, Larry Porter, Johannes Enders, Alex Czinke, Geoff Goodman, Dusko Goykovich und vielen anderen.

 

Daniel Glatzel

Komponist, Saxophonist und Klarinettist - geboren 1984, wuchs in Seoul und

München auf. Er lebt seit 4 Jahren in Berlin und gründete dort das

"Andromeda Mega Express Orchestra" - ein 20-köpfiges Kammerorchester

für das er komponiert und verantwortlich ist. Damit reist er zur Zeit durch

die Welt (Südkorea, Holland, Deutschland) und spielt z.B. beim Jazzfest Berlin.

 

Mathias Götz

gelernter Metallblasinstrumentenmacher, studierte von 1997 bis 2002 am

Münchner Richard-Strauss Konservatorium Jazzposaune und Komposition. Nach einem

einjährigen Aufenthalt in Wien, arbeitet er seit 2004 als freischaffender

Musiker in München und hat in zahlreichen Projekten und Big Bands seine

musikalische Handschrift hinterlassen. "Lunar oder Solar?" und

"Ein Blick ins Spinnennetz" sind zwei Veröffentlichungen unter

eigenem Namen mit der Formation "Windstärke 4". Hierbei handelt es

sich um ein Jazzseptett mit 4 Bläsern, wofür er die Stücke komponiert und

arrangiert. RoBErT GoEtZ, sein neuestes Projekt ist ein Duo zusammen mit Robert

Alonso. Mathias Götz übernimmt hier den Gesangspart, Robert Alonso die

elektronischen Effekte. Hier erschien im September 2008 die Vinylplatte

"RoBErT GoEtZ macht sich auf den Weg". Live hatte RoBErT GoEtZ sein

Debut beim DIGITALANALOG FESTIVAL 2007 im Münchner Gasteig.

 

Nicolas Cambon

nach seinem klassischen Trompetenstudium am Conservatoire National de Region de

Paris von 1988-1997, ist er als freischaffender Trompeter und Kornettist in

Paris taetig, u.a.

im Salonorchester "Eugenie", welches sich der Musik der "belle

epoque" insbesondere von Emil Waldteufel widmet,

in der Musiktheatergruppe "la belle écorchée vive",

mit der Formation "Bazarkitonn", einer stark von karibischer und

algerischer Musik beeinflussten Chansongruppe.

Fuer sein eigenes Ensemble "l'arbre à oreilles" und "das rote gras"

ist er auch als Komponist taetig. Seine Kompositionen sind von

klassischer Musik, insbesondere den franzoesischen Impressionisten,

afrikanischer und afrokubanischer Rhythmik und mittelalterlicher

Mehrstimmigkeit beeinflusst.

 

Karsten Hochapfel

geboren 1978, studierte von 2000-2005 Jazzgitarre, klassische Gitarre und

Violoncello am Muenchner Konservatorium.

Ein Stipendium fuer einen Aufenthalt der Cité des Arts brachte ihn 2006 nach Paris, wo er seitdem wohnt.

Er spielt und schreibt u.a. fuer das Rote Gras, L'Arbre à Oreilles, die Chansongruppe l'Alphabet Desiré, den brasilianischen Gitarristen und Saenger Michelangelo Pagnano und die Saengerin Myriam Bouk Moon.

 

Gabriel Hahn

Der 25 jährige deutsch-französische Schlagzeuger und Perkussionist

Trat bereits mit Jazzgrößen wie Peter O'Mara, Paulo Cardoso,

Dusko Goikovic, Leonid Chizic und Bands wie Blumentopf oder

Christian Prommers Drumlesson auf. Derzeit studiert er an der Hochschule für Musik

Carl Maria von Webern in Dresden Komposition und Arrangement bei

Professor Thomas Zoller.

 

Sylvaine Hélary

geboren in Toulouse, seit Oktober 2007 zweite Floetistin im Orchester von Oviedo in Nordspanien. Nach dem Studium in Toulouse und Paris spielte sie ein Jahr bei den Muenchner Symphonikern und anschliessend im Concert Gebow Orchester Amsterdam.

Leidenschaftlicher Jazzfan.