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BERND LHOTZKY Trio


Kenny Davern

Seine ersten Engagements erhielt der 16-jährige Kenny Davern von Jazzlegende Henry Red Allen. Mit 18 ging Davern mit der Big Band des Pianisten Ralph Flanagan auf Tournee, spielte kurze Zeit später bei Jack Teagarden und machte dort auch seine ersten Aufnahmen.

 

1955 schloss sich Davern Phil Napoleons Band „Memphis Five“ an, tourte ausgiebig an der Ostküste. Mit Phil Napoleon aber auch mit Pee Wee Erwins Jazz Band trat er häufig im legendären Club „Nick’s“ in Greenwich Village, im Central Plaza und im Stuyvesant Club auf. Sehr populär wurde zu dieser Zeit auch seine eigne Formation „Washington Square“.

 

Von 1962 bis 1963 spielte Kenny Davern bei den Dukes Of Dixieland. Später in den 60ern begann seine Zusammenarbeit mit Dick Wellstood. Das Duo Wellstood/Davern nahm unter so amüsanten Titeln wie „Dick Wellstood and his famous Orchestra“ eine Vielzahl von Platten auf.

 

Während der 70er Jahre spielte Kenny Davern vornehmlich auf den großen amerikanischen Festivals und bei den exklusiven Jazz-Partys. Er arbeitete mit Clark Terry, Billy Butterfield, Benny Carter, Al Cohn, Zoot Sims, Trummy Young, Carl Fontana, Joe Venuti, Ralph Sutton, Bob Haggert, Gus Johnson. In dieser Zeit begann auch die erfolgreiche Kollaboration mit Bob Wilber. Unter dem Titel Soprano Summit nahmen die beiden 12 Alben auf.

 

In den 80er und 90er Jahren unternahm Kenny Davern als Mitglied der von Dick Hyman geleiteten New York Repertory Company lange Tourneen durch ganz Europa. Unter anderem spielte er häufig auf dem Nizza Festival, dem Edinburgh Festival, dem North Sea Festival.

Als Solist hatte er Auftritte in den renommierten Häusern Amerikas und Europas, so beispielsweise in der Carnegie Hall, der Town Hall, der Royal Albert Hall und der Queen Elisabeth Hall. Im Weißen Haus spielte er für Präsident Carter.

 

1997 wurde Kenny in Jazz Hall Of Fame aufgenommen. 2005 erhielt er am Hamilton College die Ehrendoktorwürde.

 

Will Friedwald bezeichnete Kenny Davern kürzlich in der New York Times als den wohl besten Jazzklarinettisten unserer Zeit.

 

 

Bernd Lhotzky

wurde 1970 in Tegernsee geboren. Schon lange vor Antritt seines Studiums an der Münchener Musikhochschule entdeckte er seine Liebe für den klassischen amerikanischen Jazz.

Seine CD mit Ralph Sutton erhielt 1998 in Frankreich den "Grand Prix du Disque de Jazz". Seine Solo-Platte "Stridewalk" wurde vom Schweizer Rundfunk und dem Londoner Musikmagazin "Piano“ unter die besten Produktionen des Jahres 2000 gewählt. Als Duo-Partner von Dick Hyman trat Bernd Lhotzky in den vergangenen Jahren mehrmals in der regelmäßig ausverkauften Kaufmann Concert Hall in New York auf. Im Rahmen weltweiter Konzertreisen arbeitete Lhotzky unter anderem mit Bucky Pizzarelli, Randy Sandke, Kenny Davern, Warren Vaché und Al Casey. Nebenbei schrieb er die Soundtracks zu einigen deutschen Kurzfilmen.

Seit 2004 ist Bernd Lhotzky künstlerischer Leiter des Swing-Festivals auf Schloss Elmau. 2005 wurde er vom amerikanischen Plattenlabel „Arbors Jazz Records“ unter Vertrag genommen.

 

Oliver Mewes

wurde 1967 in Köln geboren. Er studierte an der Kölner Musikhochschule Schlagzeug und nahm nebenbei Privatunterricht bei John Riley und Victor Lewis.

Er machte sich schnell einen Namen als sensibler Begleiter wie auch als virtuoser und dabei immer geschmackvoller Solist. Während seines Studiums an der Kölner Musikhochschule entdeckte Mewes seine Vorliebe für die Swingmusik der 30er und 40er Jahre und lässt sich seitdem verstärkt von Meistern wie "Papa" Jo Jones, "Big Sid" Catlett, Buddy Rich und Gene Krupa inspirieren. In Deutschland findet sein klangfarbenreiches Spiel besonders durch sein Mitwirken bei "Echoes of Swing", sowie in der angesehenen Kölner Formation "Engelbert Wrobel´s Swing Society" Beachtung.

Darüber hinaus begleitet er regelmäßig Gastsolisten wie Harry Allen, Dan Barrett und Bob Barnard.